23. März 2016

Jane & Miss Tennyson von Emma Mills



Klapptext: 
Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.
Quelle: Carlsen Königskinder

Meine Meinung:
Die 17-jährige Devon Tennyson führt eigentlich ein recht zufriedenes Leben. Sie ist schon seit Jahren in ihren besten Freund Cal verliebt und schlängelt sich so durchs Leben ohne wirklich Ziele. Dann zieht zieht ihr Cousin Foster bei ihnen ein und ihr Leben wird ganz schön durcheinander gebracht. Devon findet Foster etwas seltsam und eigentlich gar nichts mit ihm zu tun haben. Aber irgendwie ist er doch recht anhänglich und redet die ganze Zeit. Als sich bei ihm ein besonders Talent für Football herausstellt, wird er vom Sonderling zum Footballstar. Denn ausgerechnet der total überhebliche Erza wird sein Mentor. Den kann Devon eigentlich gar nicht leiden. Aber wie es so oft im Leben ist, kommt es anders als man denkt.

Bei diesem Buch handelt es sich um das Debüt der Autorin Emma Mills, die vor allem durch ihren Vlog Bekanntheit errungen hat. In ihrem Debütroman erzählt sie die Geschichte der 17-jährigen Devon, die einen Faible für Jane Austin hat. Diesen Faible zieht die Autorin gekonnt in die Handlung mit ein und lässt Devon oft Situationen aus ihrem Leben mit Textpassagen aus den Büchern von Jane Austin vergleichen. So wird dem Leser oft das Gefühl gegeben, sich in einer modernen Version von z. B. Stolz und Vorurteil zu befinden, was mir sehr gut gefallen hat.
Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Devon in der Ich-Perspektive, was bei diesem Roman hier sehr gut passt. Die Geschichte lebt von ihren gelungen und realistischen Charakteren. Neben Devon, die man als Hauptfigur bezeichnen kann, sind da noch Ezra und Foster, die ich beide unheimlich toll fand. Dem Leser wird ganz schnell klar, dass Ezra gar kein so übler Kerl ist, nur braucht Devon da etwas länger für. Wie in der klassischen Vorlage hat Devon da so ihre Vorurteile. Die Liebesgeschichte spielt eine sehr große Rolle und hat mir sehr gefallen.

Insgesamt konnte mich dieser humorvolle und gleichzeitig emotional sehr bewegende Roman völlig überzeugen und bekommt die volle Punktzahl von mir. 

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