6. Januar 2018

Räuberherz von Juulianna Grohe


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Klappentext:
Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie putzen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen mit nach Hause bringt. Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb sind manchmal Stimmen im Haus zu hören, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum gibt es diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt? Ella ahnt, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden? Vielleicht etwas viel Gefährlicheres? „Verdammt! Kochen, putzen, waschen, bügeln – und das alles für diesen super-arroganten Schönling? Ein Traum. Genau so hab ich mir den Rest meines Lebens vorgestellt …“
Quelle: Drachenmond Verlag

Meine Meinung:
Ella lebt, seit sie von ihrem Vater abgehauen ist, in einem verlassenen Haus. Hier hat sie sich notdürftig eingerichtet und versucht, ein normales Leben zu führen. Sie geht sogar zur Schule, denn sie will später unbedingt studieren. Dann eines Tages wird sie von dem geheimnisvollen Crys entführt, der sie zwing, in seiner Villa zu putzen und zu kochen und sich um seine Freundinnen, die immer alle wie Models aussehen, zu kümmern. Eine Flucht scheint unmöglich und Ella passt sich notgedrungen den neuen Gegebenheiten an. Crys benimmt sie sehr abweisend und herablassend ihr gegenüber. Aber irgend etwas stimmt hier nicht und Ella will herausfinden, was es ist.

Eigentlich habe ich aufgrund des Klappentextes irgendwie etwas anderes erwartet. Ich wurde jetzt nicht enttäuscht, aber doch etwas überrascht. Die Handlung spielt nämlich in unserer Zeit und ich hatte eher einen Roman erwartet, der in der Vergangenheit spielt.
Das ganze ist eine moderne Märchenadaption von Die Schöne und das Biest, die mir insgesamt sehr gut gefallen hat. Erzählt wir die Handlung aus der Sicht der 17-jährigen Ella. Ella ist ein sehr sympathischer Charakter, sie ist schlagfertig und ein starker Charakter, was ich sehr mochte.
Ich muss aber gestehen, dass ich arge Probleme mit Ellas Entführung hatte. Das hätte die Autorin meiner Meinung nach auch anderes lösen können. So hatte die Liebesgeschichte stark etwas von einem Stockholm-Syndrom, was mir persönlich am Anfang gar nicht so gefallen hat. Wenn die Geschichte jetzt im Mittelalter gespielt hätte, wäre die Entführung ok gewesen, aber nicht in unserer Zeit, das fand ich einfach unpassend und auch etwas befremdlich.
Crys gibt sich sehr geheimnisvoll und als Leser merkt man schnell, das mit ihm etwas nicht stimmt. Sein Geheimnis wird erst relativ spät gelüftet, so bleibt die Handlung insgesamt wirklich sehr spannend. Crys war mir am Anfang gar nicht sympathisch und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum sich Ella in in verliebt hat, zumindest habe ich mich das anfangs gefragt. Zum Glück verändert sich die Handlung dann später, nämlich, wenn Crys Geheimnis mehr in den Mittelpunkt rückt. Die Grundidee fand ich wirklich toll und die Geschichte konnte mich sehr fesseln, ich wollte die ganze Zeit wissen, was denn nun Crys Geheimnis ist, der ja immer wieder betont, kein Vamir zu sein. 😃
Auch wenn ich hier etwas Kritik geübt habe, konnte mich das Buch aber letztendlich doch überzeugen und ich vergebe 4 von 5 Punkten.

1 Kommentar:

  1. Hallo Astrid,
    das finde ich von der Grundidee her sehr ungewöhnlich, diese Entführung, und der etwas mystische Touch.
    Aber ich glaube, für mich persönlich ist das eher nichts.
    Liebe Grüße
    Daniela

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